Liberalisierung - Dritte Lebensrichtlinie
der EU


  • Versicherer sind allein für die „dauernde Erfüllbarkeit der Verträge“ verantwortlich (§ 11 VAG).

  • bewusster Verzicht auf Standardbedingungen

  • bewusster Verzicht auf einheitliche Kalkulationsgrundlagen (wie z.B. einheitliche Sterbetafeln, Krankheitsstatistiken etc.)

  • Gefahr durch mangelnde Berücksichtigung der Prognose- und Änderungsrisiken (während Laufzeit des LV-Vertrages keine Möglichkeit der Prämienanpassung bei Änderung der prognostizierten Krankheitsverläufe oder völlig neuartigen Krankheiten z.B. Aids)

  • Gefahr durch mangelnde Berücksichtigung der Irrtums- bzw. Diagnoserisiken (durch unzureichende Informationen bei neuen Produktvarianten, Produktvielfälltigkeiten etc.)

  • Gewinnprognosen: keine Genehmigungspflicht für Beispielrechnungen; es gibt nicht einmal mehr allgemeine Regeln!

  • Gefahr der kurzfristigen Umsatzoptimierung mit hohen Gewinnversprechen (Entnahme aus der RfB höher als die Zuführung)

  • Holding

18.06.2007